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Dorfstraße in Ischgl: Die Hauben-Meile der Alpen

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Normal

Man glaubt es kaum. Streift man durch die Dorfstraße in Ischgl, dann wirkt diese wie eine recht normale Straße in einem touristischen Hot-Spots. Restaurant reiht sich an Restaurant, Hotel an Hotel, Geschäft an Geschäft. Natürlich ist diese Straße aber zugleich auch quasi das Zentrum von Ischgl. Auch das gibt es anderswo. Es ist durchaus typisch, dass sich Orte um markante Straße herum gruppieren und strukturieren.

Außergewöhnlich

Der Eindruck täuscht. Nicht nur, dass in dieser Straße und rings um sie herum in der Wintersaison der Bär so sehr steppt wie sonst kaum irgendwo. Aber vor allem ist die Dorfstraße die Straße mit den meisten Hauben in Tirol und eine der höchstdekorierten Straßen im gesamten Alpenraum.

Beispiele gefällig? Bitte sehr: Im „Trofana Royal“, in seiner dortigen legendären „Paznauner Stube“ in der Dorfstraße 95 kocht die Legende Martin Sieberer, der im Gault Millau 2019 3 Hauben einheimsen konnte. Sieberer war bereits in ebenjener Publikation „Koch des Jahres“ und hat sein Niveau über die Jahre halten, wenn nicht gar steigern können. Außerdem hat seine neue „Heimatbühne“ 2019 ebenfalls 2 Hauben einsackeln können.

Und weiter geht´s in die Weinstube im Schlosshotel Ischgl. Dort ist 1 Haube zuhause. In ebenjenem Hotel ist auch zugleich die „Schlossherrenstube“ zuhause – und damit weitere drei Hauben. Küchenchef Gustav Jantscher haut hier wahre Kulinarik-Meisterwerk raus! Die Adresse, Dorfstraße 85, sollte man sich jedenfalls notieren.

Ein paar Häusernummern niedriger (Dorfstraße 68) bekommt man im „Lucy Wang“ fernöstliche Küche auf Hauben-Niveau aufgetischt. Das Gault Millau hat 2019 eine Haube für dieses außergewöhnliche Restaurant vergeben.

Vielleicht DAS derzeitige kulinarische Highlight der Ischgler Dorfstraße wartet gleich mal um die Ecke in der Dorfstraße 73. Dort residiert der derzeitige „Koch des Jahres“, Benjamin Parth, und glänzt mit virtuoser, internationaler Küche mit Bodenhaftung. Ganze drei Hauben hat das Gault Millau für das „Stüva“ im Hotel Yscla rausgehauen. Zu Recht!

Fazit

Spätestens jetzt sollte man die an sich nicht außergewöhnlich wirkende Dorfstraße in Ischgl mit anderen Augen sehen. Besser noch: Immer mal wieder einkehren und sich eine gehörige Dosis Hochkulinarik gönnen. Denn das beste daran: Man kann einfach ein paar Tage in Ischgl bleiben und kann sich durchkosten. Ortswechsel und sonstigen Aufwand, wie er ansonsten notwendig wäre um die dieser Haubendichte zu gelangen, kann man sich hier getrost sparen.

 

Autor: Markus Stegmayr

Elfenbeinturmbewohner. Musiknerd. Formfetischist.

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